Bücher im Oktober

Schon wieder ist ein Monat um und gefühlt ging das dieses Mal so unheimlich schnell. Als ich gerade die Bücher betrachtet habe, die ich diesen Monat gelesen habe, war ich total überrascht. Ich hab gar nicht gemerkt, dass ich doch so viel gelesen habe.

 

Bittere Wunden

Autor: Karin Slaughter

Will Trent will die Ermittlungen an eine verschwundene Studentin übernehmen, doch seine Chefin Amanda Wagner entzieht ihm den Fall. Sie versucht mit aller Macht, Will von den Ermittlungen fern zu halten. Strafe oder Schutz? Erst als die Beiden sich in einem verlassenen Waisenhaus gegenüber stehen, deckt sich nicht nur ein lang gehütetes Geheimnis um Wills Vergangenheit auf, sondern ein Netz aus Verrat, Hass und Korruption.

Fazit: Ich finde „Bittere Wunden“ ist eines der besten Bücher von Karin Slaughter. Wie bei allen Büchern von ihr, sollte man nicht zu schwache Nerven haben und Spannung mögen.

 

Freiraum

Autor: Svenja Gräfen

Vela und Maren führen eine gute Beziehung und planen gemeinsam ein Kind zu bekommen. Doch das Leben in der Großstadt legt den Beiden zahlreiche Steine in den Weg. Maren will aus diesem Leben ausbrechen und stattdessen ein alternatives Leben führen. Sie und Vela ziehen in ein Haus außerhalb der Stadt, gemeinsam mit vielen anderen. Keine Mieterhöhungen, keine permanente Konkurrenz. Doch Vela spürt bald, dass in dieser nach außen perfekten Gemeinschaft etwas nicht stimmt.

Fazit: Ein Roman über die heutige Welt. Viele Leser können sich sicherlich bestens mit Vela und Maren identifizieren und träumen selber von diesem alternativen Leben. Auch wenn ich mir selber solch ein Leben nicht vorstellen kann, hat mir das Buch erstaunlich gut gefallen. Gerade, weil ich mich mit diesen Charakteren nicht zu 100% identifizieren konnte und somit mal eine andere Sicht erhalten habe.

 

Das Leben ist eins der Härtesten

Autor: Giulia Becker

Vier Menschen, vier Probleme. Alle Vier, so verschieden, wie man nur sein kann, beschließen davonzulaufen und reisen gemeinsam in das Tropical Island.

Fazit: Giulia Becker beschreibt die vier Charaktere sehr gut, sodass ich mich gut in ihr jeweiliges Leben hinein versetzen konnte. Alle Vier scheinen alles zu verlieren, gewinnen aber einander. Eine Geschichte über das wahre Glück im Leben.

 

Die Larve

Autor: Jo Nesbo

Harry Hole hat den Polizeidienst quittiert und lebt nun in Hongkong. Doch als er erfährt, dass Oleg, der Sohn seiner großen Liebe Rakel, des Mordes angeklagt ist, kommt Harry zurück und versucht dessen Unschuld zu beweisen. Auf der Suche nach dem wahren Mörder muss er sich dabei seiner eigenen Vergangenheit stellen.

Fazit: Jo Nesbo versteht es einen Spannungsbogen aufzubauen und am Ende mit einer unerwarteten Wendung zu überraschen. In den meisten Fällen habe ich recht früh eine Vermutung, wer der Täter ist, und oftmals liege ich auch richtig. In diesem Fall nicht. Das Ende war doch überraschend für mich.

 

Der Erlöser

Autor: Jo Nesbo

Ein kroatischer Auftragskiller und ein Kommissar, dessen Leben aus den Fugen zu geraten droht, liefern sich ein atemloses Duell. Harry Hole findet in dem Auftragskiller einen ebenbürtigen Gegner.

Fazit: Nicht unbedingt das beste Buch von Jo Nesbo, aber deswegen nicht schlecht. Anfangs werden viele Spannungspunkte erzeugt und der Leser immer wieder auf unterschiedliche Spuren gelenkt. Erst im letzten Drittel des Buches erreicht er die eigentliche Spannungskurve und kann die Geschichte mit dem gewohnten Show-Down beenden.

 

Jagd auf die Bestie

Autor: Chris Carter

Für Robert Hunter beginnt ein absoluter Albtraum. Der hochintelligente und gewaltverliebte Killer, Lucien Folter, schafft es aus der Sicherheitsverwahrung auszubrechen und will nun Rache an Hunter verüben. Lucien spielt ein Spiel mit ihm. Aber wer ist der Klügere und wer wird gewinnen?

Fazit: Obwohl man gleich zu Anfang weiß, wer der Mörder ist, tut dies der Spannung keinen Abbruch. Carter versteht es durch Kleinigkeiten den Spannungsbogen zu halten und das Buch von der ersten bis letzten Seite spannend zu gestalten. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, und war über das Ende überrascht. Ein Ausgang, den ich nicht erwartet habe. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von ihm!

 

Ich will Ihren Mann

Autor: Joy Fielding

Zwei Jahre hat es gedauert, bis Lilli ihren Geliebten David Plumley soweit brachte, dass er sich von seiner Frau scheiden lässt. Weitere zwei Jahre dauerte es, bis Lilli merkte, dass David auch sie betrog. An ihrem 4. Hochzeitstag gerät sie dann völlig aus Fassung. Die neue Kollegin ihres Mannes stellt sich ihr mit den Worten vor: „Ich bin Nicole Clark. Ich will Ihren Mann heiraten.“

Fazit: Der Roman ist bereits aus den 80er, was der Geschichte keinen Abbruch tut. Erst nachdem ich daraufhin gewiesen werde, dass es damals noch keine Handys gab, fällt mir dieses Detail in der Geschichte auf. Ein netter Roman über Liebe, Hass und Eifersucht.

 

Lebenslang ist nicht genug

Autor: Joy Fielding

Am 30.04. um 15:30 verändert sich das gesamte Leben von Gail Walton auf einen Schlag. Ihr bisher sorgenfreies Leben bricht zusammen, als ihre sechsjährige Tochter Cindy vergewaltigt und ermordet wird. Nachdem die Polizei keine Spur des Täters findet, begibt Gail sich selber auf die Suche nach dem Mann, der ihre Familie zerstört hat.

Fazit: Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in Gail hineinversetzen und jede ihrer Taten nachvollziehen. Es gibt wohl kaum etwas schlimmeres, als sein eigenes Kind begraben zu müssen. Mir ging die Geschichte sehr nahe, das Ende hat mich dennoch überrascht.

 

 

Habt ihr die ersten kälteren Tage auch zum Lesen genutzt? Welche Bücher haben es euch angetan?

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