Bücher im Juli

Sommerzeit ist Lesezeit? Bei mir ist das gesamte Jahr über Lesezeit. Mal mehr, mal weniger.

Diesen Monat war es gefühlt bei mir eher weniger, die Übersicht sagt allerdings was anderes 🙂 Wie sah euer Juli aus? Welche Bücher habt ihr gelesen?

Aschenputtel

Autor: Kristina Ohlsson

Ein kleines Mädchen verschwindet spurlos aus dem Schnellzug nach Stockholm. Bei einem außergewöhnlichen Halt verlässt die Mutter des kleinen Mädchens den Zug um zu telefonieren. Der Zug fährt ohne Vorwarnung weiter und Mutter und Tochter werden getrennt. Der Schaffner wird alarmiert und soll sich um das Kind kümmern. Doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden.
Das Ermittlerteam von Alex Recht wird zusammen mit der Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman auf den Fall angesetzt. Kurze Zeit später verschwindet ein zweites Kind und der gesamte Fall entwickelt sich zu einem Albtraum.

Fazit: Ein spannendes Buch für Krimi-Liebhaber. Der Spannungsbogen wird gehalten und der Leser möchte wissen, wo das Kind geblieben ist. Schließlich kann man aus einem geschlossenen Raum (in diesem Fall ein Zug) nicht spurlos verschwinden. Oder doch?

 

Vom kleinen Eisbären Linus, der gerne wie eine Katze sein wollte

Autor: Sandra Simon

Der kleine Eisbär Linus liebt die Töne einer Katze und mag Marmeladenbrötchen. Seine Tierfreunde finden dies sehr eigenartig. Immerhin ist er ein Eisbär und müsste in der Arktis leben und Fisch essen. Aber Linus mag keinen Fisch und er möchte auch kein Raubtier sein.
Auf der Suche nach sich selbst, stößt Linus immer wieder auf Unverständnis. Dann lernt er die Katze Mieze kennen, die ihm Mut zuspricht, dass er so sein darf, wie er sich wohl fühlt.

Fazit: Eine sehr süße Kindergeschichte, die sich mit den Themen Anderssein, Toleranz und dem Mut zu sich selbst zu stehen befasst. Dazu gibt es tolle Illustrationen zum Ausmalen.

 

Kalte Fährte

Autor: Susanne Mischke

Am Grund eines Brunnen wird eine Leiche gefunden. Von Ratten zernagt, ist der Tote kaum zu identifizieren. Kommissarin Dante nimmt die Ermittlungen auf. Das Opfer hat als Jugendlicher eine Familie zerstört. Jahre später scheint es nun, als würde jemand Rache üben und mit größter Geduld alle Menschen, die zum Unglück beigetragen haben, zu vernichten. Still, Grausam und einsam.

Fazit: Dadurch, dass die Geschichte mehr oder weniger in der Nachbarschaft spielt, war die Geschichte für mich noch spannender. Man hat einfach eine vage Vorstellung, wo was passiert ist und was in der Umgebung ist. Durch diese Feinheiten wirkt die gesamte Geschichte noch authentischer und realer.

 

Das Seehaus

Autor: Kate Morton

Im Jahr 1933 geschieht während des Mittsommerfestes ein großes Unglück auf dem Anwesen der Familie Edevane. Theo, der Jüngste, der Edevanes Kinder, verschwindet in der Nacht spurlos aus seinem Bett. Keiner hat etwas gesehen und Theo ist nirgends aufzufinden.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus am See, einst dass Anwesen der Edevanes. Sadie begibt sich auf die Spuren des vermissten Jungen und stößt dabei auf tiefe Familiengeheimnisse….

Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Roman mit Krimi-Charakter. Durch den Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart bleibt die Geschichte durchgehend spannend. Nach den ersten 200 Seiten dachte ich, ich würde die Lösung des Rätsels kennen, lag dann aber letztendlich doch daneben.

 

 

 

 

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