Bücher im Oktober

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Das Haus der Schwestern

Autor: Charlotte Link

Barbara und Ralph verbringen die Weihnachtstage in einem alten Farmhaus im Hochmoor von Yorkshire. Ein Schneechaos schneidet die Beiden vollständig von der Außenwelt ab. Barbara durchstöbert das Haus und sieht sich plötzlich mit der Lebensgeschichte jener Frau konfrontiert, der das Haus einmal gehört hat. Barbara taucht sehr zum Missfallen ihres Mannes Ralph in eine andere Welt ein, in ein Geflecht aus Liebe, Hass, Verachtung, Abhängigkeit und unbändigen Freiheitswillen. Mehr und mehr entdeckt Barbara Parallelen und blickt in die Abgründe ihrer Seele. Schließlich ist eine Entscheidung unumgänglich, die nicht nur das Leben von Barbara verändern wird…

Fazit: Charlotte Link beschreibt den Schauplatz sehr anschaulich, sodass ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen konnte und mir die Gegegebenheiten vorstellen konnte. Mich hat die Geschichte angesprochen und in ihren Bann gezogen.

 

Die Mitternachtsrose

Autor: Lucinda Riley

Die amerikanische Hollywood Schauspielerin Rebecca Bradley kommt im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Während der Dreharbeiten erkennt sie, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht. Ihre Neugier ist geweckt. Gemeinsam mit dem Inder Ari Malik, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat, kommt sie nicht nur der Geschichte von Anahita auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über Astbury zu liegen scheint.

Fazit: Eine typische Geschichte von Lucinda Riley – ein altes Familiengeheimnis wird gelüftet, parallelen zur Gegenwart. Als Vielleserin war die Geschichte für mich nicht neu und auch an vielen Stellen in gewisser Art vorhersehbar. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen, bin in der Geschichte versunken und habe „mitgefiebert“.

 

Scherbenkind

Autor: Britt Reißmann

Ein anonymer Anruf eines Kindes geht bei der Polizei ein. Das Kind gibt Hinweise auf einen Toten, die aber nichts Konkretes enthalten. Das Kind ist nicht auffindbar. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Als dann die nächste Leiche auftaucht, und beide Fälle anscheinend miteinander zusammenhängen, muss sich Verena Sander beeilen um Schlimmeres zu verhindern. Bei den Ermittlungen kommt Verena Sander einer an die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft stoßenden Tragödie auf die Spur.

Fazit: Obwohl ich schon nach wenigen Seiten den Hintergrund erkannt hatte, fand ich den Krimi sehr spannend. Neben der typischen Ermittlergeschichte werden weitere interessante und wichtige Themen angesprochen und behandelt. Vielleicht ein klein wenig zu sehr, sodass es schon fast wieder irreal wird. Auf jeden Fall zu empfehlen!

 

Im Wald

Autor: Nele Neuhaus

Im Wald bei Ruppertshain geht ein Wohnwagen in Flammen auf. Anders zu den bisherigen Anschlägen des Feuerteufels, gibt es dieses Mal eine Leiche. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln wegen Brandstiftung und Mord. Kurz darauf wird eine alte Dame im Hospiz ermordert. Oliver erkennt diese als alte Bekannte aus seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Oliver und Pia in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als der damals beste Freund von Oliver spurlos verschwunden ist. Hängen die Vorfälle zusammen? Nach und nach öffnet sich die Büchse der Pandora….

Fazit: Für mich war die Geschichte spannend geschrieben, die Charaktere und Handlunsorte alle anschaulich beschrieben und trotzdem war das Buch kurzweilig. Nele Neuhaus hält sich nicht mit seitenlangen, unnützen Informationen auf. Dieser Schreibstil macht die Geschichte spannend. Mir fiel es schwer, das Buch aus den Händen zu legen und hatte es somit auch nach zwei Tagen beendet.

 

Der Fotograf

Autor: John Katzenbach

Anne Hampton wird von einem Serienkiller entführt und mit einer großen Raffinesse gefügig gemacht. Sie hat die Wahl: Sterben oder die Chroniken des Killers zu schreiben. So wird Anne Zeugin brutaler Morde von völlig unschuldigen Menschen. Während Anne Hampton jedes Detail aufschreiben muss, hält der Psychopath alles detailgetreu mit seiner Kamera fest. Die einzige Chance für Anne, aus den Zwängen ihres Peinigers zu entkommen, ist Detective Mercedes Barren…

Fazit: Die Handlung ist detailgetrau beschrieben, sodass ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Katzenbach bleibt sich selber treu und schreibt spannend von der ersten Seite an.

 

Diesen Monat habe ich, mehr oder weniger gezwungermaßen, das erste Mal zwei Ebooks („Scherbenkind“ und „Im Wald“) gelesen. Es war definitiv eine Erfahrung, für mich aber die Bestätigung, das mir echte Bücher aus Papier einfach viel besser gefallen. Ich fand das Lesen auf dem Bildschirm sehr anstrengend und ich habe deutlich langsamer gelesen, als wenn ich das Buch in den Händen halte.  In Zukunft bleibe ich gerne bei der traditionellen Variante.

Wie ist eure Erfahrung mit Ebooks und was habt ihr diesen Monat gelesen?

 

 

 

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