Bücher im Januar 2018

 

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass es im Dezember keinen „Bücher im Dezember“ Beitrag gab. Ich habe im Dezember nur ein einziges Buch beendet, und das auch erst am allerletzten Tag, weswegen ich auf den dazugehörigen Beitrag verzichtet habe. Das eine Buch, welches ich geschafft habe, führe ich nun in diesem Monat mit auf.

 

Splitter

Autor: Sebastian Fitzek

Stellt euch vor ihr habt die Möglichkeit an einem psychiatrischen Experiment teilzunehmen und ihr könntet alle negativen Erinnerungen vergessen. Reizvoll? Marc Lucas bekommt diese Chance. Doch nach dem ersten Test beginnt der Alptraum. Der Haustürschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht an seiner Haustür. Und ihm öffnet seine hochschwangere Frau, die bei einem von ihm verschuldeten Autounfall ums Leben gekommen ist.

Fazit: Sebastian Fitzek hat es mal wieder geschafft den Spannungsbogen beizubehalten. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und nicht vorhersehbar. Definitiv ein Psychothriller. Kein Blut, aber absolut nichts für schwache Nerven.

 

Deutschland ab vom Wege

Autor: Henning Sußebach

Der Journalist Henning Sußebach wandert durch Deutschland. Von Darß bis in die Alpen. Hierbei verlässt er die Straßen und Städte und durchwandert nur das Hinterland. Hierbei gelangt er in Gegenden, die wir kaum kennen und zu Menschen, die das Land bewirtschaften, aber von Städtern kaum wahrgenommen werden.

Fazit: Henning Sußebach erzählt anschaulich von seiner Reise durch Deutschland und nimmt den Leser mit auf seine Reise. Ich habe etwas gebraucht, um vollständig im Buch anzukommen, habe es dann aber nahezu in einem Stück durch gelesen.

 

Loslassen

Autor: Katharina Funke

Katharina Funke kündigt nach der Trennung von ihrem Freund den Mietvertrag und beschließt alles loszulassen. Sie verschenkt und verkauft fast ihren gesamten Besitz und macht das Reisen zu ihrem Alltag. Sie arbeitet rund um die Welt, wohnt in Luxuswohnungen und Abstellkammern und lebt aus dem Koffer.

Fazit: Dafür, dass Katharina Funke Journalistin ist, kann das Buch literarisch nicht überzeugen. Trotzdem fand ich das Buch gut. Katharina Funke erzählt, wie sie das Leben mit wenig Besitz meistert, macht aber auch sehr deutlich, dass man auf bestimmte Sachen nicht verzichten kann.

 

Der Augensammler

Autor: Sebastian Fitzek

Ein Spiel. Die Zeit läuft. Erst tötet er die Mutter, dann wird das Kind versteckt und der Vater erhält 45 Stunden Zeit es zu finden. Ist er schnell genug um das älteste Spiel der Welt zu gewinnen? Findest er sein Kind rechtzeitig?
Doch damit ist das Grauen nicht genug. Den gefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis sich eine mysteriöse Zeugin meldet. Eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt….

Fazit: Die Kapitel und Seiten werden in dem Buch rückwärts gezählt. Dieses stilistische Mittel hat auf jeden Fall den Sinn erfüllt. Der Leser spürt von Kapitel zu Kapitel mehr den Ablauf der Zeit. Ich finde die Bücher von Sebastian Fitzek alle spannend, aber dieses hat es für mich nochmal übertroffen.

 

Ein Bär namens Paddington

Autor: Michael Bond

Familie Brown weiß nicht worauf sie sich einlässt, als sie den kleinen Bären mit nach Hause nehmen. Mit seinem alten Schlapphut, seinen blitzenden Augen und seinem Trenchcoat muss man den Bären – Paddington – einfach lieben. Auch wenn er immer wieder für Pannen und Katastrophen sorgt. Oder vielleicht auch gerade deswegen…

Fazit: Viele schöne Geschichten für jung und alt. Ich habe viel gelacht und der Ein oder Andere kann sich sicherlich auch ein Beispiel an dem Bären nehmen.

 

Ein Coffee to go in Togo

Autor: Markus Maria Weber

Ein Fahrrad, 26 Länder und viele Abenteuer. Markus Maria Weber hat sein Leben als Unternehmensberater hinter sich gelassen und fährt mit dem Fahrrad bis nach Togo. Und das für einen Coffee to go. Gibt es so etwas überhaupt in Togo?

Fazit: Ein bildhaft beschriebener Reiseroman. Ich konnte mich beim Lesen gut in die Situationen hineinversetzen  und mir die Schauplätze dank der bildhaften Sprache gut vorstellen. Herrlich, leicht und lustig geschrieben.

 

Das Mädchen auf den Klippen

Autor: Lucinda Riley

Grania sucht Zuflucht in ihrer alten irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay entdeckt Grania ein kleines Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet, am Rande der Klippen. Der Wind droht das Mädchen die Klippen hinab zu stürzen. Grania ist von Sorge ergriffen und spricht das Mädchen an. Ohne es zu ahnen stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf.

Fazit: Es ist ein klassischer „Riley-Roman“. Etwas geschieht und dadurch wird eine Familiengeschichte aufgedeckt. Obwohl es doch jedes Mal das Gleiche ist, sind die Bücher jedes Mal wieder spannend und fesselnd geschrieben. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.

 

Line und Fine – endlich Ferien

Autor: Sandra Simon

Line und Fine fahren mit ihren Eltern in den Urlaub an das Meer. Beim Spielen am Strand entdecken sie einen kleinen Hund und freunden sich mit ihm an. Natürlich muss der Hund am Ende der Ferien nun auch mit nach Hause. So verstecken Line und Fine ihren neuen Freund in ihrem Rucksack und schmuggeln ihn so im Flugzeug nach Hause.

Fazit: Eine tolle Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Herrlich geschrieben und ganz nach Sandra Simon Art.

 

Kakerlaken

Autor: Jo Nesbo

In Bangkok wurde der norwegische Botschafter ermordet in einem Motel aufgefunden. Harry Hole soll die thailändischen Kollegen vor Ort unterstützen und den Mord aufklären. Dabei taucht er tief in die Unterwelt einer Stadt, in der Moral und Gesetz keine Rolle spielen. Bei seinen Ermittlungen findet Hole mehr heraus, als seinen Vorgesetzten lieb ist….

Fazit: Gut und anschaulich geschrieben. Ein guter Krimi. Mich hat das Buch aber, um ehrlich zu sein, weniger aufgrund der Geschichte gefesselt (es ist eben ein Krimi…) sondern vielmehr, weil ich herausfinden wollte, wie das Buch zu seinem Titel „Kakerlaken“ kam.

 

Fairreisen

Autor: Frank Herrmann

Ein Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen. Das Buch befasst sich mit dem Thema, was die verschiedenen Reisearten mit der Umwelt machen und zeigt Möglichkeiten auf, wie man es besser machen kann.

Fazit: Mir war auch vor dem Lesen dieses Buches bewusst, dass Reisen nicht unbedingt gut für die Umwelt ist. Trotzdem war ich zum Teil doch sehr geschockt, als ich vor Augen geführt bekommen habe, was wir mit dem Reisen der Umwelt antun. Ein interessantes Buch und gut um das eigene Handeln und Verhalten zu überdenken.

 

 

Seit Weihnachten habe ich doch mehr Bücher gelesen als ich anfangs gedacht hatte. Was habt ihr im Januar gelesen?

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