KwaZulu-Natal / Südafrika

Im April 2015 war ich für 8 Tage in Südafrika. Um genauer zu sein: in KwaZulu-Natal.

Die Aussage, dass jeder, der nach Südafrika reist, von dem „Afrika Virus“ infiziert wird, kann ich nur bestätigen.
Südafrika ist ein wunderbares Land, mit einer unheimlichen Vielfalt an Flora und Fauna. Die Farben der Natur sind viel intensiver und kräftiger als bei uns in Europa.

Am Sonntag bin ich  mit South African von Frankfurt nach Johannesburg geflogen. Der Flug war ruhig und ich konnte sogar schlafen. Ehrlich gesagt hatte ich nach meinen negativ Erfahrungen im Kanada Urlaub (dazu mehr in einem anderen Blogartikel) ziemliche Bedenken was den Flug angeht. Aber South African kann ich jederzeit weiterempfehlen – nettes Kabinenpersonal und endlich mal eine Fluggesellschaft, bei der man auch in der Economy Class bequem sitzen kann!

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Die Einreise in Südafrika verlief dann schnell und problemlos.
Vom Flughafen ging es über Clarens, einem kleinen, süßen Künstlerdorf, in Richtung Golden Gate Reserve, zu unserem ersten Übernachtungshotel. Die Gegend ist bekannt für seine Gesteinsformationen und verschiedenen Farbschichten.

Am nächsten Morgen sind wir (eine Gruppe von Reisebüromitarbeitern) mit dem Bus durch das Golden Gate Reserve in Richtung Spionkop Nature Reserve gefahren und haben die einzigartige Landschaftsvielfalt auf uns wirken lassen. Nach dem Mittagessen (aus eigenen Anbau!) in der Three Tree Hill Lodge sind wir zu einer geführten Wanderung durch die herrliche Natur gestartet. Auf jeden Fall eine Erfahrung zu Fuß an Nashörner vorbei zu laufen, die NICHT mit einem Zaun von einem getrennt sind… etwas mulmig wird einem dann schon, wenn der Guide zu einem sagt „und wenn ich sage, ihr legt euch hin. Dann legt ihr euch auch hin. Egal ob die Tiere auf euch zukommen oder nicht“. Diese Erfahrung blieb uns aber Gott sei Dank erspart.

Der Dienstag began dann ganz sportlich. Wahlweise konnten wir an einer Wanderung, einer Canopy Treetop Tour oder einem Reitausflug teilnehmen. Ich habe mich für die knapp 2-stündige Wanderung zu der Blauen Grotte entschieden. Eine gute Wahl. Eine Tour durch einen Wald, über Bäche, schmale Wege und mitten durch eine Affen-Familie. Gar nicht so einfach hier Ruhe zu bewahren, wenn die Affen-Mama ihr Neugeborenes beschützen will.
Am Nachmittag ging es dann in den kleinen Ort „Piggy Wiggly“. Ort ist eigentlich schon übertrieben. Stellt euch eine große Fläche vor mit vielen kleinen Hütten / Häusern vor, in denen handgemachte Artikel verkauft werden, ein bis zwei kleine Hütten mit Ess- und Trinkmöglichkeiten. Das ist Piggy Wiggly. Ein Abstecher lohnt sich aber auf jeden Fall! Anschließend hatten wir während einer deftigen Brotzeit eine Weinverköstigung im „Abington Wine Estate“. 5 verschiedene Weine in der Mittagssonne…. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht!
Gut gelaunt sind wir dann schließlich zu unserem heutigen Übernachtungshotel „Granny Mouse House“ gefahren. Das Granny Mouse House ist ein Hotel in englischen Landhaus-Stil. Sehr urig, muss man allerdings mögen.

Die Nacht war dann weniger schön für mich. Mir scheint der Wein oder das Abendessen nicht bekommen zu sein. Das Badezimmer war in der Nacht mein bester Freund.
Am nächsten Morgen ging die Reise dann weiter nach San Lameer, an der Südküste KwaZulu-Natals gelegen. Auf dem Weg liegt die Nelson Mandela Gedenkstelle. Ein Stop lohnt sich. Ein kleines Museum erzählt die Geschichte Mandelas. Der Eintritt ist (noch) frei, um freiwillige Spenden wird jedoch gebeten. Außerdem findet sich ein tolles „Denkmal“ Mandelas.

Am Donnerstag haben wir Durban erreicht. Hier fand das 3-tägige Main Event der Reise statt. Begrüßung durch den Veranstalter direkt am Strand! WOW – was für ein herrlicher Sandstrand. Da möchte man am Liebsten sofort ins Wasser springen! Unser Hotel liegt  direkt an der belebten Strandpromenade „Golden Mile“. Den Nachmittag durften wir  am Strand in der Sonne verbringen, bevor es am Abend das Eröffnungs-Dinner gab.

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Freitag, 01. Mai 2015
Tag der Arbeit – oder Tag der Workshops. Der Vormittag war gefüllt mit 8 verschiedenen Workshops, jeweils 20-Minuten Vorträge. Mittags sind wir zum Moyo Pier gefahren. Der Moyo Pier befindet sich direkt am Strand der Stadt. Hier hat man die Gelegenheit Durbans „Beach Life“ hautnah zu erleben. Zahlreiche Shops innerhalb einer Shopping Area laden zum bummeln ein, oder man spielt Beach-Volleyball oder Beach-Soccer. Innerhalb von ca 45 Minuten kann man wunderbar zu Fuß am Strand entlang vom Moyo Pier zurück zum Hotel laufen.
Am Abend hatten wir einen Themenabend „Flavours of KwaZulu-Natal“. Ein Abend gestaltet im Zeichen der kulturellen Vielfalt der Region. Wir wurden  von traditionellen Zulu-Tänzern empfangen. Außerdem war extra für uns ein „zulu- und Indischer Mark“ aufgebaut, der Kunsthandwerk, Schmuck und vieles mehr anbot.

Letzter Tag in Südafrika. Für mich dennoch einer mit der Schönsten!
Wir waren im Krantzkloof Naturreservat. Nach einer ca. einstündigen Fahrt haben wir das Naturreservat mit seinen tiefen und beeindruckenden Schluchten erreicht. Das Reservat ist vor allem durch seine hohe Dichte an Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Diese konnten wir während einer Wanderung live erleben. Die Wanderwege sind zum Teil recht schmal. Dafür sind die Ausblicke einzigartig!
Anschließend ging es weiter zum Tala Game Reserve. Hier haben wir aufgeteilt in kleinen Gruppen eine Pirschfahrt und eine kleine Wanderung unternommen. Es ist wirklich beeindruckend direkt durch eine Tierherde zu fahren, die Tiere hautnah zu erleben, mehr oder weniger direkt anfassen zu können (auch wenn man das besser sein lässt….). Außerdem hatten wir einen „Survival Bush Talk über das (Über-)Leben im afrikanischen Busch. Der beste Tipp – man kann alles essen, was Affen auch essen. Also immer an die Affen halten oder allgemein an die Tiere. Die Tiere wissen immer wo es Wasser gibt.
Nach diesem wirklich ereignisreichen Tag hatten wir am Abend unseren Abschluss-Abend, das Farewell-Dinner im Ushaka Aquarium. Ja, es war genauso wie es klingt. Essen unter Wasser… um uns herum sind die Haie geschwommen. Irgendwie komisch, wenn der Tischnachbar Fisch auf dem Teller hat und gleichzeitig die Fische um dich herum schwimmen…

Am Sonntag hieß es dann „Goodbye South Africa“.
Auf dem Weg zum Flughafen gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt, um zumindest einen kleinen Überblick von Durban zu erhalten. Danach ging es dann von Durban über Johannesburg zurück nach Deutschland.

Eine Woche mit vielen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen.
Fazit: Südafrika ist immer eine Reise wert.

2 Kommentare zu „KwaZulu-Natal / Südafrika

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