Rom ist eine Stadt, die Geschichte lebt. Zwischen antiken Bauwerken, lebhaften Piazzas und köstlicher italienischer Küche erlebt man hier jeden Tag aufs Neue eine Mischung aus Kultur, Genuss und Dolce Vita.
Während meiner 5-tägigen Städtereise habe ich mich nicht nur durch die Ewige Stadt treiben lassen, sondern auch einen Ausflug entlang der traumhaften Amalfiküste bis nach Pompeji gemacht.

Tag 1 – Ankunft in Rom & nächtliche Stadtführung

Nach der Ankunft in der italienischen Hauptstadt ging es zunächst entspannt zum Hotel „Albergo Ottocento„. Das Hotel ist fußläufig zur Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen und liegt damit sehr zentral. Eine Metro Station sowie eine Bushaltestelle befindet sich ebenfalls direkt vor der Tür. Das Hotel ist in klassischen italienischen Stil eingerichtet und die Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit. Im Sommer hat man von der Dachterrasse einen hervorragenden Blick auf die Stadt.

Am Nachmittag startete ich mit einer Tour im Hop-on-Hop-off-Bus. Vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Kolosseum, der Piazza Venezia und dem Circus Maximus, konnte ich ersten Eindrücke der Stadt sammeln und mir einen ersten Überblick verschaffen.
Fun Fact – mein tägliches Verlaufen konnte ich damit nicht vermeiden.

Besonders beeindruckend war die anschließende Stadtführung bei Nacht. Sobald die Sonne untergeht, verwandelt sich Rom in eine magische Kulisse. Die beleuchteten Gebäude wirken noch imposanter und die romantische Atmosphäre macht den Abend unvergesslich. Vor allem das Kolosseum bei Nacht ist ein absoluter Höhepunkt.


Tag 2 – Vatikan, Petersdom & Sixtinische Kapelle

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Vatikans. Schon früh am Morgen machte ich mich auf den Weg zu meiner vorgebuchten Tour.

Der Besuch der Vatikanischen Museen war beeindruckend. Kunstwerke, Skulpturen und prachtvolle Räume erzählen die Geschichte von Jahrhunderten europäischer Kultur. Ich hatte angenommen, dass das absolute Highlight die Sixtinische Kapelle mit Michelangelos Deckenmalerei ist. Was soll ich sagen? Zugegebenermaßen war ich von der Sixtinischen Kapelle enttäuscht. Ein Raum, durch den man mit Menschenmassen durchgeschleust wird, stehen bleiben und den Raum auf sich wirken lassen ist nahezu unmöglich. Fotos machen nicht erlaubt.

Anschließend besichtigten wir den Petersdom – eines der bedeutendsten Kirchenbauwerke der Welt. Die riesige Kuppel und kunstvolle Mosaike im Inneren des Doms sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Der Petersdom war gar nicht so überlaufen, wie ich nach der Sixtinischen Kapelle angenommen hatte und war positiv überrascht.


Tag 3 – Kolosseum, Arena & die Brunnen Roms

Am dritten Tag habe ich mich mit der Geschichte des antiken Roms beschäftigt. Bei einer geführten Tour durch das Kolosseum erhielt ich spannende Einblicke in das Leben der Gladiatoren und die spektakulären Spiele der Antike.

Der Zugang zur Arena war ein ganz besonderes Erlebnis. Dort zu stehen, wo einst tausende Zuschauer die Gladiatorenkämpfe verfolgten, ist ein eigenartiges Gefühl.

Nachmittags ging es weiter durch die „Wasserstadt Rom“. Rom ist berühmt für ihre prachtvollen Brunnen und Wasserspiele. Besonders beeindruckend und am bekanntesten ist der Trevi-Brunnen. Der Legende nach kehrt jeder nach Rom zurück, der eine Münze über die Schulter in den Brunnen wirft. Natürlich ließ ich mir diese Tradition nicht entgehen. Spannender fand ich allerdings den Brunnen der Liebenden direkt am Trevi-Brunnen.
Die Tour in die Wasserstadt kann ich nicht empfehlen – das Museum zu der Wasserstadt (ca. 4,- EUR Eintritt) ist unmittelbar beim Trevi Brunnen und kann man gut auf eigene Faust besuchen. Den Zugang zum Trevi-Brunnen würde ich in den Abendstunden ab 21 Uhr empfehlen (vor 21 Uhr 2,- EUR Eintritt).


Tag 4 – Tagesausflug nach Pompeji & entlang der Amalfiküste

Ein weiteres Highlight meiner Reise war der Tagesausflug nach Pompeji und an die traumhafte Amalfiküste.

Früh morgens starteten wir Richtung Süden. In Pompeji angekommen, fühlte es sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Die antike Stadt wurde beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet und blieb dadurch erstaunlich gut erhalten. Straßen, Häuser und Tempel geben einen faszinierenden Einblick in das Leben der Römer vor fast 2.000 Jahren. Spannend wie damals u.a. ein Lusthaus aussah, oder wie gut erkennbar auch ehemalige Backstuben sind.

Anschließend führte die Fahrt entlang der spektakulären Amalfiküste. Atemberaubende Ausblicke auf das tiefblaue Meer, steile Klippen und malerische Dörfer machten diese Strecke zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein Zwischenstopp in Sorrent durfte nicht fehlen. Die charmante Küstenstadt begeistert mit kleinen Gassen, mediterranem Flair und fantastischen Aussichtspunkten. Eine absolute Empfehlung – Sorrent ist so wunderschön und sollte auf jeden Fall besucht werden.


Tag 5 – Die Engelsburg & letzte Eindrücke von Rom

Am letzten Tag meiner Reise besichtigte ich die Engelsburg. Ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian erbaut, diente sie später als Festung und päpstliche Zuflucht.

Besonders spannend sind die alten Gemäuer, geheimen Gänge und die wunderschöne Aussichtsterrasse mit Blick auf den Petersdom und den Tiber.

Nach der Besichtigung blieb noch etwas Zeit für einen letzten Spaziergang durch Rom.


Meine Top 5 Empfehlungen:

  • Ein 24h-Stunden Ticket der Metro (8,50 EUR) ist nicht immer lohnenswert. Einzeltickets mit einer Gültigkeit von 100 Minuten kostet ca. 2,- EUR
  • Sehenswürdigkeiten, wie Vatikan oder Kolosseum sollten vorgebucht werden, um die langen Warteschlangen zu umgehen
  • Ristorante Dilla (sehr leckere Trüffel Pasta und hausgemachtes Tiramisu)
  • hausgemachtes Eis in der Eisdiele Essentia naturalmente Gelato in der Nähe des Trevi-Brunnen
  • die von außen unscheinbaren Kirchen sind ebenfalls ein Besuch wert, z.B. Basilica Sant’Andrea delle Fratte

Fazit

Rom hat mich positiv überrascht. Trotz der Menschenmengen konnte ich die Zeit in Rom genießen und die Stadt gut auf mich wirken lassen. Ich war froh, dass ich sämtliche Highlights als geführte Touren vorgebucht hatte, so habe ich mir viel Zeit in den endlos langen Warteschlangen erspart.